1104 entlein in berlin

who	lp
where	berlin, alte zollgarage tempelhof
when	19 april 2011
why	IBA meets IBA
image	sally below cultural affairs
link	www.stadtentwicklung.berlin.de
	www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-IBA-Forum_in_Berlin
pdf01_IBA_Forum_2011_Programm_April2011.pdfIBA_Forum_Summary_Potocnik_1105010_lp.pdf



Hässliche Entlein – Architektur der 60er und 70er Jahre in Linz" ist ein Plädoyer
und eine Bewusstseinskampagne für die Architektur dieser Zeit weit über Oberösterreich
hinaus. Anhand 16 exemplarisch ausgewählter Bauwerke wird deren Epoche beschrieben,
die Rezeption und der Umgang diskutiert und mögliche Handlungsanweisungen für eine
positive Transformation der in die Jahre gekommenen und doch so jungen Substanz
vorgeschlagen.

Vortrag BERLIN IBA meets IBA

Ich verstehe die Bemühungen des Prae IBA Teams dahingehend, die Art und Weise, die
Methodik der geplanten Bauausstellung zu erfinden: Es soll in Potentialen, in Kapital
und nicht in Problemen gedacht werden. Und wahrscheinlich geht es auch eher um "weiche"
Faktoren im Städtebau und in der Architektur.

Diese Begriffe und diese Einstellung lässt natürlich an die Psychologie bzw. einen guten
Psychotherapeuten denken: zuerst visualisieren und erdenken wo man hin will, daran
anschliessend überprüfen was da ist, was in Wirklichkeit schon angelegt ist, um dann zu
sehen wie man das am besten entwickeln kann. Demzufolge bedeutet das sich, oder eben
eine Stadt, aus der Zukunft heraus zu entwickeln.

Das ist für mein Verständnis auch erneut deutliches Symptom für den Paradigmenwechsel
in der Planung. Es ist die Rede von hinhören, von zuhören, von kommunizieren und etwas
aus sich heraus und von "unten" zu entwickeln anstatt grosse Lösungen oder Utopien, Ideale
oder sonstigen Masterpläne von "oben" durchzusetzen.

Dies hat auch zur Folge, dass das Format der IBA selbst für Berlin und für das Jahr 2020
überhaupt noch zu entwickeln und masszuschneidern ist. Die IBA ist im Wandel so wie die
Städte auch und stellt daher kein fix fertiges Rezept dar. Hier spreche ich ein Kompliment
an die Berliner Stadtplanung aus. In Linz – wie mir scheint – ist so eine Art der Entwicklung
noch unmöglich.

Ich habe ihnen heute wenige Bilder mitgebracht, weil wir die Bilder der Bauwerke aus den
60er und 70ern alle im Kopf haben. Berlin ist ja auch gesegnet mit Häusern aus dieser Zeit.
Die Stadt besitzt ein unglaubliches Kapital. Ich habe aber auch deshalb keine Bilder
mitgebracht, weil es sich eigentlich um ein philosophisches und kulturgeschichtliches Thema
handelt, über das ich hier sprechen will.

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